Das Endocannabinoidsystem

Verträglichkeit von CBD

Cannabis besitzt eine Vielzahl verschiedener Cannabinoide, wobei jedoch eines massgeblich zu Rauschzuständen führt. Die absolute Mehrheit der Cannabinoide bewirkt keinen Rauschzustand, hat aber ein grosses medizinisches Potential. Insbesondere CBD ist ein solches Cannabinoid ohne Rauschwirkung, aber mit grossem medizinischem Potential, und da CBD nicht psychoaktiv ist, ist es legal und gerade auch für sensible Tiere wie Hunde und Katzen geeignet. Ferner ergibt sich das grosse medizinische Potential von CBD auch aus der Tatsache, dass CBD ein ausgezeichnetes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil aufweist. Dies bedeutet, dass CBD keine starken, gefährlichen oder langfristigen Nebenwirkungen besitzt und somit als sicher angesehen werden kann. Trotzdem ist die gleichzeitige Einnahme von CBD und Medikamenten, aufgrund der starken Funktionalität von CBD, mit Ihrem Tierarzt vorgängig abzuklären.

Was sind Cannabinoide?

Die Gattung der Hanfgewächse (oder im lateinischen Cannabis sativa L.) sind einzigartig in der Natur, weil nur diese Gattung bzw. nur diese Art Cannabinoide produziert. Nebst diesen einzigartigen Cannabinoiden produziert die Gattung der Cannabis sativa L. aber auch noch eine Vielzahl anderer einzigartiger Stoffe. Ein Grossteil davon sind sogenannte Terpene – Geruchsstoffe der Pflanze. Zusammen bilden die Cannabinoide und Terpene eine Gruppe von über 200 einzigartigen Stoffen und bei einigen von Ihnen konnte bereits gezeigt werden, dass sie medizinisches Potential besitzen. Es wurde auch beobachtet, dass verschiedene Stoffe in Kombination miteinander wirken und so ihre Wirkung potenzieren oder unerwünschte Nebenwirkungen neutralisieren können. So konnte beispielsweise gezeigt werden, dass CBD die psychoaktive Wirkung von THC vermindern kann. Ebenfalls wurde beobachtet, dass Cannabinoide ihre Wirkung nicht nur untereinander, sondern auch zusammen mit Terpenen verstärken können. Dies wird allgemein als “Kombinationseffekt” umschrieben. Um diesen wertvollen Kombinationseffekt bestmöglich zu nutzen, verwenden wir in unseren Paw-Treats Produkten ausschliesslich natürliche Hanfextrakte mit einem vollen Spektrum, welche mit einem speziell schonenden Verfahren extrahiert wurden. Hierdurch stellen wir sicher, dass während der Produktion keine wertvollen Stoffe zerstört werden.

Was ist CBD und was kann CBD?

Cannabidiol oder CBD ist eines von rund 70 Cannabinoiden, die von der Gattung der Cannabis-Gewächse produziert werden. CBD ist legal, weil es nicht psychoaktiv wirkt und somit nicht als Betäubungsmittel gelistet ist. Auch deswegen ist CBD eines der aktuell am besten erforschten Cannabinoide mit einem riesigen medizinischen Potential gemäss einer Vielzahl an aktuellen Studien. Verschiedene Studien legen nahe, dass CBD viele positive Wirkungen wie antioxidative, entzündungshemmende, antikonvulsive, antiemetische, anxiolytische und antipsychotische Wirkungen hat. Darüber hinaus hat CBD auch in anderen Bereichen großes Potenzial, beispielsweise im Bereich der Onkologie.

Wie wirken Cannabinoide?

Die Wirkungen und Wirkmechanismen von Cannabinoiden und sogar einzelner Cannabinoide wie CBD sind sehr unterschiedlich. Generell lässt sich jedoch zusammenfassen, dass exogene Cannabinoide (von pflanzlicher Quelle) die Funktion von körpereigenen Botenstoffen, sogenannten endogenen Cannabinoiden (z.B. Anandamid), übernehmen. Mit Hilfe dieser Botenstoffe werden vom sogenannten Endocannabinoidsystem (ECS) sehr viele wichtige Körperfunktionen reguliert. Jedes Wirbeltier besitzt ein solches Endocannabinoidsystem, also auch jeder Mensch und alle Tiere. Das Endocannabinoidsystem umfasst zwei verschiedene Rezeptoren, CB1 und CB2, welche in verschiedenen Teilen des Körpers vorkommen und unterschiedliche Funktionen ausüben. Insbesondere werden durch das ECS Grundfunktionen wie Schlaf, Appetit, Schmerz, Immunsystem, Entzündungen, Gemütslage, Körpertemperatur, aber auch das Erinnerungs- und das Lernvermögen gesteuert. Das hierbei vom Endocannabinoidsystem angestrebte Ziel ist das Regulieren bzw. das Halten eines inneren Gleichgewichts, welches essenziell ist für die Stabilität und Kontinuität wichtiger physiologischer Körperfunktionen in Mensch und Tier. Dementsprechend kann man in Situationen erhöhter Belastung, durch das Zuführen von exogenen Cannabinoiden (aus pflanzlicher Quelle), das ECS unterstützen seine Funktionen zu erfüllen. CBD kann somit den Körper unterstützen, sein natürliches Gleichgewicht zu halten und auf diese Weise Körper und Geist in Einklang zu bringen.

CBD bei Phobien, Stress und anderen Ängsten

Bis heute wurden bereits über 30 Studien durchgeführt, in welchen Auswirkungen von CBD auf Phobien, Ängste und Stress untersucht wurden. In diesen Studien konnte nachgewiesen werden, dass CBD eine hervorragende Wirkung, in Bezug auf das Lindern von Ängsten und von akutem Stress besitzt. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass CBD auch vor den Auswirkungen von andauerndem Stress schützt. Mitunter am wichtigsten ist aber auch, dass diese positiven Effekte schon bei geringen Dosen und ohne Nebenwirkungen erzielt werden konnten.

CBD bei Schmerzen, Entzündungen

In verschiedenen Studien konnte eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung von CBD nachgewiesen werden. Insbesondere bei schmerzhaften entzündlichen und chronischen Krankheiten wie Osterarthritis ist eine starke Wirkung zu beobachten, da das CBD die Bildung von gewissen Signalstoffen vermindert, die zu einem verstärkten Schmerzempfinden führen. Zudem besitzt das Gehirn in den Regionen, in welchen Schmerzempfindungen verarbeitet werden, eine höhere Anzahl an CB1 und CB2-Rezeptoren, durch welche Schmerzempfindungen reguliert werden können.

CBD bei Krebs

Untersuchungen zeigen, dass Cannabinoide wie z.B. CBD auch in der Onkologie ein grosses Potential besitzen. Aktuell wird CBD, aber auch andere Cannabinoide und Cannabisextrakte, in diesem medizinischen Bereich eingesetzt, um das Wohlbefinden der Patienten zu steigern. Dies durch das Reduzieren von Schmerzen, Übelkeit und Appetitlosigkeit, welche durch den Krebs oder die Chemotherapie begründet sind. In verschiedenen Untersuchungen konnte aber darüber hinaus gezeigt werden, dass Krebszellen auf sehr verschiedene Weise auf Cannabinoide reagieren. Einerseits können durch Cannabinoide Krebszellen für das eigene Immunsystem markiert werden, wodurch diese vom Körper angegriffen und zerstört werden, andererseits kann durch Cannabinoide die Zellteilung von Krebszellen verhindert werden, wodurch die Verbreitung gestoppt und schlussendlich die Krebszelle zerstört wird. Ein dritter Wirkmechanismus, der bereits beobachtet wurde, ist, dass Cannabinoide in Krebszellen eine Kettenreaktion auslösen können, die dazu führt, dass Krebszellen sich selbst zerstören. Somit nimmt auch hier das ECS seine regulierende Funktion ein, wobei es nicht mehr funktionierende Zellen, Krebszellen, zu identifizieren und auszuschalten hilft.

CBD in Bezug auf den Alterungsprozess

Der Alterungsprozess wird vor allem durch entzündliche und oxidative Mechanismen vorangetrieben. Freie Radikale nehmen in diesem Zusammenhang ebenfalls eine wichtige Rolle ein. Aufgrund der antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung von CBD kann es diesen zentralen Wirkungen des Alterungsprozesses entgegenwirken und helfen, die jugendliche Gesundheit besser zu bewahren.

CBD bei Verhaltensstörungen

Stress und Angst können sowohl beim Menschen wie auch beim Tier das Verhalten stark beeinflussen und zu ungewolltem Verhalten, sogenannten Verhaltensstörungen, führen. Da CBD und auch andere Cannabinoide angstlösende und beruhigende Eigenschaften besitzen, wird der Angst und stressbasierten Verhaltensstörungen die Basis entzogen, wodurch das Tier wieder zu seinem normalen Verhalten finden kann.